Die kostenlose Kreditkarte 2017 – Dauerhaft mit 0 € Jahresgebühr!

Die Kreditkarte ist ein in der heutigen Zeit gängiges, in vielen Situationen unentbehrliches bargeldloses Zahlungsmittel. Mit ihrem Format erinnert sie an die Scheckkarte aus den vergangenen Jahrzehnten. Die war bis Anfang der 2000er Jahre als Eurocheque-Karte eine damals bekannte und viel genutzte Garantiekarte zur Scheckeinlösung. Die Karte kann, vergleichbar mit der Girokarte, sowohl zur Bargeldverfügung am Geldautomaten als auch zur bargeldlosen oder gar kontaktlosen Zahlung im stationären Handel am Ort genutzt werden. Darüber hinaus hat sie sich auch im Online- sowie im Versandhandel als Zahlungsmittel etabliert. Anstelle des Vorzeigens beim örtlichen Händler werden die Informationen zur Karte mit Kartennummer, Geltungsdauer sowie Signaturnummer ausgetauscht. Diese Angaben genügen dem Zahlungsempfänger zur bargeldlosen Abwicklung des Zahlungsvorganges.

kreditkarte-vergleichenVergleichbar mit anderen Leistungen von Banken und Sparkassen erwartet der Karteninhaber von seinem Kartenanbieter eine kostenlose Kreditkarte. Das bedeutet, dass ihm für die Kreditkarte selbst sowie für deren Verwendung keine Kosten entstehen. Als kostenlos wird heutzutage eine Karte von zahlreichen Kartenanbietern beworben. Im direkten Zusammenhang mit der Kreditkarte steht der dazugehörige Kartenkredit. Der Karteninhaber hat zwar die Möglichkeit, das Kartenkonto mit einem Guthaben auszustatten, über das anschließend mit der Karte verfügt wird. Der eigentliche Sinn der Kreditkarte ist jedoch der Kartenkredit als Möglichkeit für zusätzliche Liquidität. Die Kreditzinsen für den Kartenkredit sind von ihrer Höhe her vergleichbar mit den Dispo-Zinsen für den Dispo-Kredit auf dem Girokonto. Sie sind also deutlich höher als diejenigen für einen Rahmen- oder für einen Ratenkredit. Dem Karteninhaber ist bewusst, dass die Kreditzinsen der eigentliche Verdienst des Kartenanbieters sind. Insofern erwartet er, dass ihm eine kostenfreie Karte angeboten wird.

Kostenlos und Kostenfreie Kreditkarte – Unterschiede bei den Kartenanbietern

Unter den Kartenanbietern ist es seit jeher eine gängige Praxis, für die ausgegebene Karte eine Jahresgebühr zu berechnen. Die steht in einem engen Zusammenhang mit der Höhe des Kartenkredites. Der ist bonitätsabhängig und wird anhand der Kreditwürdigkeit des Karteninhabers festgesetzt. In den vergangenen Jahren sind die Kartenanbieter vermehrt dazu übergegangen, keine Jahresgebühr zu berechnen. Die Angebote reichen von einem Verzicht darauf nur im ersten Vertragsjahr bis hin, dass dauerhaft keine Gebühren zu zahlen sind. Alle gebührenfreien Kreditkarten oder die günstigen Kreditkarten finden Sie in unserem Kreditkarten Test. Ergänzend kommt hinzu, dass auch jede Kartenausstellung kostenlos ist. Für den Karteninhaber handelt es sich nun tatsächlich um eine kostenfreie Kreditkarte.

Doch wie sieht es mit den Bankdienstleistungen bei Benutzung der Karte aus?

Kostenlose Bargeldzahlungen im In- und Ausland

kreditkarte-testsiegerDem Karteninhaber entstehen durch das bargeldlose Bezahlen von Waren und Dienstleistungen keine Kosten. Gegenüber dem Kartenanbieter ist der Zahlungsempfänger zahlungspflichtig. Davon merkt der Karteninhaber nichts. Er bezahlt mit seiner Karte die vereinbarte Rechnungshöhe im Inland und Ausland gleichermaßen. Bezahlt wird in der jeweiligen Landeswährung. Ein Umrechnen in die „Heimatwährung“ des Karteninhabers erfolgt durch den Kartenanbieter direkt auf dem Kartenkonto.

Unterschiede bei Bargeldverfügung am Geldautomaten

Anders und deutlich differenzierter ist die Situation am Geldautomaten. Die Kartenanbieter unterscheiden in Geldautomaten im Inland und im Ausland. Aufgrund der weltweiten Kooperationen von Kartenanbietern mit den Geldautomatenbetreibern wird in „eigene“ sowie in „fremdeGeldautomaten getrennt. Mit der VISA-Kreditkarte ist beispielsweise weltweit die Geldverfügung an allen Automaten mit dem VISA-Logo kostenlos. Eine vergleichbare Regelung gibt es für den Kartenanbieter MasterCard. Beim Wechsel zu einem „fremden“ Geldautomaten hin werden Kosten in unterschiedlicher Höhe fällig. Sie reichen vom niedrigen bis zum mittleren einstelligen Betrag je Geldabhebung.

Kombination kostenlose Kreditkarte und Girokonto

Für die Ausgabe der Karte sowie für den dazugehörigen Kartenkredit wird jeweils ein eigener, separater Vertrag abgeschlossen. Darüber hinaus wird ein Verrechnungskonto, das sogenannte Referenzkonto für die monatlichen Kartenabrechnungen benötigt. Dabei handelt es sich üblicherweise um das schon vorhandene Girokonto des Karteninhabers. Für einige Kartenanbieter ist das OK, andere erwarten die Eröffnung eines neuen Girokontos bei derjenigen Bank, die als Co-Brandingpartner des Kartenanbieters die Karte tatsächlich herausgibt. Kreditkarte und Girokonto sind dann oftmals beide kostenlos. Ziel des Kreditinstitutes ist es jedoch, den Karten- und Kontoinhaber als neuen Kunden zu gewinnen. Verdient wird an dem Girokonto, und zusätzlich an den Sollzinsen für den Kartenkredit beziehungsweise den Dispo-Kredit auf dem Girokonto. Die Bank hat einen Vertrag mit dem Kartenanbieter, beispielsweise mit AMEX, mit MasterCard oder mit VISA abgeschlossen und kann die Kreditkarte jetzt unter eigenem Namen herausgeben.

Kreditkarte kostenlos und mit Schufa

kreditkarte-testBei einer Karte mit Kartenkredit besteht für den Kartenanbieter ein finanzielles Risiko, das Kreditausfallrisiko. Die meisten Kartenanbieter sind ein Geschäftspartner der privaten Wirtschaftsauskunftei Schufa. Ihr Angebot „Kreditkarte kostenlos mit Schufa“ bedeutet Zweierlei. Zum einen wird die Bonität des Antragstellers anhand des Schufa-Basisscore geprüft und bewertet. Zum anderen wird die ausgegebene Karte mit dem dazugehörigen Kredit in die Schufa-Datenbank eingetragen. Beides wird bei der turnusmäßigen Aktualisierung des Schufa-Scores berücksichtigt.

Unterschiedliche Angebote für die Kreditverzinsung

Bei einem Vergleich mehrerer kostenfreier Kartenangebote sollte auf jeden Fall auch auf die “zinsfreie Zeit bei bargeldlosen Zahlungen” geachtet werden. Die Unterschiede sind groß und wirken sich direkt auf dem Kartenkonto aus. Bei einer heutigen Bezahlung des Kaufs im Einzelhandel oder im Onlineshop wird mit der Verzinsung des neuen Sollsaldos je nach Angebot 30 oder 60 Tage, also bis zu zwei Monate abgewartet. Das ist für den Karteninhaber wie ein zinsloser Kreditkauf. Erst danach werden die Kreditkartenzinsen in der vereinbarten Höhe berechnet und dem Kartenkonto belastet.

Kreditkarte kostenfrei ohne Kartenkredit

Ein weiteres, heutzutage gängiges Angebot ist die Debitkarte. Sie ist eine Karte ohne eigenen Kartenkredit. Kreditkartenzahlungen sowie Bargeldverfügungen werden sofort oder zeitnah dem Girokonto als Referenzkonto belastet. Das kann sowohl ein Guthabenkonto als auch ein Konto mit Dispo-Kredit sein. Der Karteninhaber benutzt eine vollfunktionsfähige Kreditkarte ohne den zusätzlichen Kartenkredit. Für die Herausgabe der Debitkarte entfällt eine Bonitätsprüfung, weil damit kein finanzielles Risiko verbunden ist. Sie ist in dem Sinne eine Karte ohne Schufa. Die Schufa wird vorab nicht abgefragt, und die ausgegebene Debitkarte wird auch nicht in die Schufa eingetragen. Die Debitkarte hat die Funktion einer Girokarte mit den zusätzlichen Vorteilen der „echten“ Kreditkarte.

Als Fazit bleibt festzuhalten

kreditkarte-studentenHeutzutage gibt es eine ebenso große Vielzahl wie Vielfalt an auch kostenlosen Kreditkarten. Der Kartenbenutzer muss wissen, dass an irgendeiner Stelle bei der Kartenbenutzung Kosten berechnet werden. Durch einen ausgiebigen Angebotsvergleich hat er maßgeblichen Einfluss auf die Kartenkosten. Er weiß, ob er sie überwiegend zur bargeldlosen Bezahlung, oder aber für Bargeldabhebungen gebraucht. Wird dauerhaft eine Partnerkarte benötigt, dann gibt es auch dafür kostenlose Zweitkartenangebote.

Viele Kreditkarten beinhalten Zusatzleistungen wie zum Beispiel Reiseversicherungen. Voraussetzung dafür ist die Bezahlung der gebuchten Reise mit der betreffenden Karte. Namhafte Kartenherausgeber werben mit Bonus– sowie mit Payback-Angeboten. Durch die Kartenbenutzung werden umsatzabhängige Bonuspunkte erworben. Mit denen kann die jährliche Kreditkartengebühr verrechnet, in dem Sinne bezahlt werden. Das sind unterm Strich ebenfalls kostenlose Kartenangebote, und zwar mit ergänzenden Reisevorteilen im In- und Ausland. Ein ebenso bekanntes wie gefragtes Beispiel dafür ist das Kreditkartenangebot Miles & More.

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